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Literaturliste

Blau wie Liebe
Krähling, Jutta

Inhalt: Blau ist Melanies Lieblingsfarbe, wobei sie auf den blauen Brief, der in diesem Schuljahr droht, gut und gerne verzichten könnte. Aber wie soll man sich zum Lernen aufraffen, wenn einen der Mathelehrer eh auf dem Kieker hat? Das Schlimme ist nur, dass Melanies Eltern noch keinen blassen Schimmer haben, dass sie dieses Jahr durchzufallen droht. Tja, und dann ist da noch Pascal, der süße Typ aus der 11. Klasse, den Melanie schon lange heimlich im Visier hat. Und eines Tages passiert es: Völlig unverhofft spricht er sie an und lädt sie ins Kino ein – und ab da sind sie so was wie ein Paar! Wie eine Keule trifft es sie, als sie erfahren muss, dass auch Pascal an einer Wette seiner Klasse teilgenommen hatte: Wer mit dem hässlichsten Mädchen im Eiscafé aufkreuzte, hatte gewonnen!

Bibliografische Angaben: dtv, 2003, 156 S., ISBN 3-423-70782-8




Kannst Du?
Lebert, Benjamin

Inhalt: Gemeinsam gehen Tim und Tanja auf eine Interrail-Reise durch Skandinavien. Die beiden kennen sich flüchtig aus Berlin und treten die Fahrt aus ganz unterschiedlichen Motiven an. Es wird eine Reise in die Extreme der Gefühle, explosiv, zärtlich und schmerzlich verwirrend. Tim ist jemand, der ein Gefühl hat für Entfernungen. Vor allem für die Entfernungen zwischen Menschen. Sein früher Erfolg als Bestsellerautor hat ihm viel Aufmerksamkeit und so manchen Liebesbrief beschert und ihn rund um den Globus geführt, aber bei all den Begegnungen war es ihm doch, als sei er nicht wirklich dabei. Froh über den Anstoß, aus seinem solitären Leben auszubrechen, sagt Tim zu, als Tanja, eine Kneipenbekanntschaft, ihn fragt, ob er sie auf ihrer geplanten Interrail-Reise begleiten wolle. Tim schließt sich Tanja an, einer hübschen, fröhlichen und mitten im Leben stehenden jungen Frau, die mit ihren 18 Jahren viel besser zu wissen scheint, wo es langgeht, als der drei Jahre ältere Tim. So wirkt es. Völlig überrascht und hilflos wird Tim dann aber Zeuge von Tanjas nächtlichen Heulanfällen, von ihren verzweifelten Versuchen, sich selbst zu verletzen, die sie aber kurz darauf mit einem fröhlichen »Lass uns nicht darüber reden« wegzuwischen versucht. Beide spüren sie, dass sie einander nicht helfen können, dass sie es vielleicht noch nicht einmal stark genug wollen, weil sie zu sehr in ihren eigenen Kummer vertieft sind. Und dennoch unternimmt Tim in einem gewaltigen Kraftakt einen Rettungsversuch. Ein Roman über Einsamkeit und heldenhafte Versuche, diese zu überwinden.

Bibliografische Angaben: Kiepenheuer & Witsch, 2. Aufl. 2006, 265 S., ISBN 3-462-03664-5