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Literaturliste

Drachenflügel
Welsh, Renate

Inhalt: Anne hat einen behinderten Bruder. Auf keinen Fall will sie Mitleid, weder für sich noch für Jakob. Aus lauter Liebe zu ihrem Bruder zieht sie einen schützenden Wall um sich und ihre Familie. Sie isoliert sich immer mehr von ihrer Umwelt - und damit auch von ihrer Freundin Lea. Doch Lea ist hartnäckig und lässt sich nicht so leicht abschütteln.

Bibliografische Angaben: Obelisk, 1988, 125 S., ISBN 3-85197-211-2




Duplik Jonas 7
Rabisch, Birgit

Inhalt: Jonas 7 ist ein Duplik. Er lebt mit vielen anderen Dupliks in einem Hort, abgeschottet von der Welt, und muss nichts anderes tun als Sport treiben, sich richtig ernähren und auf seine Gesundheit achten. Nur eine Bedrohung gibt es in diesem idyllisch anmutenden Leben: den FRASS. Eine Krankheit, die plötzlich und völlig unbemerkt auftritt, die alle Organe befallen und die nur mit der Entfernung des jeweiligen Körperteils "geheilt" werden kann. Die grausame Wirklichkeit, die dahinter steckt, ahnt keiner der Dupliks.

Bibliografische Angaben: dtv, 1996, 170 S., ISBN 3-423-78081-9




Haufen Ärger, Ein
Ludwig, Sabine; Wilharm, Sabine (Ill.)

Inhalt: Das zweite gemeinsame Buch von Sabine Ludwig und Sabine Wilharm spielt in Amsterdam auf einem Hausboot und hat wieder jede Menge Tiere als Helden. Der einohrige Kater Van Gogh ist verliebt in die rassige Perserkatze Chou Chou, die in einem Antiquitätenladen wohnt. Er will sie überreden, auf sein Hausboot zu ziehen. Schnell ergeben sich dort aber die ersten Probleme: Nicht nur, dass auf dem Boot noch eine wasserscheue Wasserratte, ein Blässhuhn mit einem unausbrütbaren Ei, ein schizophrener Papagei und eine schüchterne Riesenschlange wohnen; der Ärger fängt erst richtig an, als eines morgens ein großer Hundehaufen vor dem Boot liegt. Ein typisch Amsterdamer Problem?

Bibliografische Angaben: Dressler, 2001, 92 S., ISBN 3-7915-1195-5


Jakob der Lügner
Becker, Jurek

Inhalt: Das Hörbuch erzählt die Geschichte von Jakob, einem einfachen, nicht sonderlich mutigen Mann, der während des Krieges im Ghetto lebt. Jakob behauptet, ein Radio zu besitzen - eine Lüge, und zwar eine lebensgefährliche, denn Radios sind für Juden verboten. Jakob erzählt seinen Mitbewohnern, dass die Russen, die Befreier nah sind. Mit seinen Lügen gibt Jakob den Menschen Hoffnung, denn "die Leute brauchen keine Medizin so sehr wie die Hoffnung".

Bibliografische Angaben: Butzon & Bercker, 2002, CD: ca. 65 Min. + 1 Beih.